Wunde Punkte

Passionsandachten in der Pandemie sind Passionsandachten, die Sie selbst in den 7 Wochen bis Ostern feiern können. Bei sich zuhause. Getragen vom barmherzigen Licht der österlichen Liebe überlassen wir Wunde Punkte nicht den Tagesnachrichten. Wir bringen sie ins Gebet. Wir bringen sie in die Perspektive der Auferstehung Jesu Christi. Wunde Punkte, auch unsere eigenen, brauchen Geduld und Tatkraft und Licht am Ende des Tunnels. Feiern Sie mit. An jedem Samstag werden die Andachten auf https://www.stadtkirchengemeinde-esslingen.de/gottesdienste/ bereitgestellt. In den „Worten zur Sache“ sprechen 7 Menschen aus Esslingen darüber, wo sie in dieser Zeit wunde Punkte in ihren 7 verschiedenen Arbeitsfeldern sehen. Die 7 Werke der Barmherzigkeit aus der kirchlichen Tradition geben Orientierung und Hoffnung.

 

Samstag, 20. Februar: Hungrige speisen. Gastronomie. Das erste „Wort zur Sache“ hat Lisa Heidecker von Kielmeyers 1582 Restaurant am Marktplatz in Esslingen.

 

Samstag, 27. Februar: Durstige tränken. Bäume und Wald. Die Reihe wird mit Burkhard Nolte, dem Leiter des Grünflächenamtes der Stadt Esslingen, fortgesetzt. Der Akzent liegt auf dem wunden Punkt des Klimawandels.

 

Samstag, 6. März: Nackte kleiden. Beratung und Hilfe. Niemand konnte wissen, wie verwundbar das Leben seit einem Jahr geworden ist. Ralf Weers, der stellvertretende Leiter des Diakonischen Beratungszentrums, berichtet vom Bedarf der Menschen in der Pandemie.

 

Samstag, 13. März: Kranke besuchen. Krankenhausseelsorge. Eine besondere Herausforderung der Pandemie ist es, Kranke zu besuchen – oder auch: sie nicht besuchen zu dürfen. Die Krankenhausseelsorgerin Susanne Englert spricht über ihre Erfahrungen.

 

Samstag, 20. März: Gefangene besuchen. Jugendarbeit. Wie geht es Kindern und Jugendlichen in dieser Zeit? Andreas Peschke und sein Team der Offenen Jugendarbeit des CVJM geben Einblick in ihre Bemühungen, diese Frage überhaupt stellen zu können.

 

Samstag, 27. März: Fremde beherbergen. Flüchtlingsarbeit. Die Situation geflüchteter Menschen hier und weltweit ist schon lange ein wunder Punkt, jetzt in der Pandemie erst recht. Kurt Hilsenbeck, Diakon in der kirchlichdiakonischen Flüchtlingsarbeit, berührt diesen wunden Punkt.

 

Karsamstag, 3. April: Tote begraben. Bestattungen. Am Karsamstag spricht Daniel Mirus vom Städtischen Bestattungsdienst von der Herausforderung seines Berufsstandes in der Pandemie. Und dann kommt Ostern!