Als der Diözesanrat, also das Kirchenparlament, der Diözese Rottenburg-Stuttgart im vergangenen Herbst die Eckpunkte für die neue Struktur der Diözese festgelegt hatte, war klar, dass dies für die einzelnen Gemeinden Veränderungen bedeutet. Auch für die Esslinger Gemeinden. Ende Januar wurden nun Vertreter:innen der Einzelgemeinden in Wendlingen informiert, wie eine mögliche Struktur aussehen könnte. Ob am Ende das Dekanat Esslingen-Nürtingen aus 2 oder 4 größeren Gemeinden besteht, das müssen in den nächsten Wochen die Gemeinden für sich klären. Bis Jahresende soll dann zumindest der strukturelle Plan stehen – dann folgen die Pastoralen Schwerpunkte und das Zusammenwachsen der bisherigen Einzelgemeinden. Es war also Zeit, dass man auch die Gemeindemitglieder informiert. Eingeladen wurde am vergangenen Sonntag zur Gemeindeversammlung in den Salemer Pfleghof. Es kamen gut 150 interessierte Gemeindemitglieder – nachdem sie bei einem beeindruckenden Gemeinsamen Esslinger Sonntag – gestaltet von den Esslinger Ministrantinnen und Ministranten und Pfarrer Stefan Möhler eingestimmt wurden. Natürlich drückt die Diözese auch das Geld und die Zahl der pastoralen Mitarbeiter schrumpft in den folgenden Jahren. Keine guten Nachrichten in den Ohren der Menschen. Und dennoch ist es besser sich den Aufgaben zu stellen, denn noch kann man gestalten und wird gehört. „Machen wir nix, dann werden Andere entscheiden, wie es geht!“, so Pfarrer Möhler in seiner Präsentation. Nach einer kleinen Gesprächspause, bei der in kleinen Gruppen das Gehörte besprochen werden konnte, traf man sich nochmals zu einer Fragerunde im Plenum. „Mutig sind 2 große Kirchengemeinden – auch wenn dann die Wege weiter sind. Aber dann braucht es kluge pastorale Konzepte.“ Oder vielleicht doch besser 4 kleinere Gemeinden? Wichtig ist es, dass wir die Menschen mitnehmen und ein neuer Austausch wird wieder stattfinden – so der Ausblick von Gabriele Alf-Dietz, der gewählten Vorsitzenden des Gesamtkirchengemeinderates. Die Kirchengemeinderätinnen und -räte waren im Plenum mit dabei und hörten zu. Auf Sie kommt nun die Aufgabe der Entscheidung zu.
Ein Dank gilt auch dem Livestream-Team um Thomas Dietz und Knut Warneck, die die Versammlung aufgezeichnet haben und nun kann sie unter dem Link https://www.youtube.com/live/47J-rDf3DE8 abgerufen werden.
Im ersten Teil des Konzerts präsentierte Johannes Gaechter den russischen Komponisten Anatoli Ljadow, dessen Klavierwerke stark von Frédérich Chopin inspiriert wurden. Die Ähnlichkeiten mancher Stücke von Ljadow und Chopin wurden auch bei einer kurzen Einführung demonstriert. Der zweite Teil des Konzerts war Frédéric Chopin gewidmet. Ein Abend voller Emotionen und Virtuosität, der die zahlreichen Zuhörer musikalisch verzauberte. Das Ambiente des sakralen Raumes im Kerzenschein gab dem Konzert einen stimmungsvollen Rahmen.
Sie ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und soll den vielen Menschen, die sich tagtäglich unentgeltlich für unsere Gesellschaft einsetzen, ein herzliches
Dankeschön sein und wird damit zum festen Bestandteil der Ehrenamtsförderung in Baden-Württemberg.
Berechtigung zur Ehrenamtskarte
Das Engagement darf nicht im privaten oder familiären Umfeld, sondern muss im öffentlichen Raum stattfinden und darf nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtet sein.
Berechtigt für die Ehrenamtskarte ist, wer:
Sternsingen 2026 unter dem Motto "Sternsingen gegen Kinderarbeit - Schule statt Fabrik".
Am Montag, 05. Januar waren wir zu Gast beim Esslinger Rathaus und wurden vom Bürgermeister Yalcin Bayraktar persönlich begrüßt. Wir haben der Stadtverwaltung die besten Wünsche für 2026 überbracht und den Segen hoch über der Eingangstüre geschreiben. Finanzen und Süßies gab es natürlich auch. Ganz lieben Dank dafür! Und schon eilten die königlichen Hoheiten weiter zur Polizeidirektion Esslingen. Auch eine gute Tradition, dass wir den Menschen bei der Polizei Danke sagen, den Segen bringen und von vielen Mitarbeiter:innen im Foyer empfangen wurden. Auch hier ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung der Aktion und die Süßigkeiten.
Es wird gewerkelt, gebohrtund gehämmert. Baustelle für das Haus der Begegnung mit großem Pfarrbüro. Was entzsteht da? Was wird gerade gemacht? Seien Sie dabei!
Ein Newsletter ist ein Rundschreiben mit Informationen, Neuigkeiten, Terminen und Aktionen usw.
Darin steht in aller Kürze das Wichtigste aus unserer Kirchengemeinde und darüber hinaus. Damit möchten wir Sie schneller über Aktuelles informieren und mit Ihnen in Verbindung bleiben.
Ebenfalls bietet der Newsletter die Möglichkeit, über Änderungen zu informieren, die bei Redaktionsschluss unseres Gemeindebriefes KatholischES noch nicht bekannt waren.
Kein rein katholisches Projekt - Kirchplatz online blickt über den Tellerrand der Gemeinde hinaus (Bildquelle: Stephanie Kreim, Pfarrbüro St. Paul)
Geboren in der Zeit der Pandemie, als massive Einschränkung der persönlichen Kontakte das Leben der Menschen beeinträchtigten –
rief Pfarrer Möhler ein neues Format in’s Leben: „Kirchplatz online“. Seitdem treffen sich nteressierte Menschen regelmäßig am Freitagabend vierzehntägig – zum Gedankenaustausch vor Kamera und
Computermonitor.
Die Themen sind vielfältig und von allgemeinem oder theologischem Interesse. Der Bogen reichte von „Josefs Traum; was Worte bewirken können“ über „Vergebung“ und „Barmherzigkeit“, „Resilienz – nicht
nur für Energiesysteme“ bis hin zu Fragen des Friedens oder der Hoffnung, die aus der Weihnachtsbotschaft erwächst.
Kommen Sie vorbei, sprechen Sie mit und bringen Sie Ihre Ideen und auch Ihre Sorgen mit ein. Schreiben Sie eine E-Mail an kirchplatz@stpaul.es und Sie erhalten die Zugangsdaten zur
Zoom-Konferenz. Alles, was Sie benötigen ist Ihr Interesse und Ihre Bereitschaft, dazu ein Rechner oder ein Smartphone bzw. Tablet mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher (headset). Wir freuen uns auf
Sie.
Kirchlichen Mitteilungen KatholischES der Gemeinde
Litrugieplane der Gesamtkirchengemeinde
So schön Fernsehgottesdienste sind – es fehlen doch die vertraute Kirche und die vertrauten Gesichter aus der eigenen Gemeinde. Deshalb bieten wir an, die Gottesdienste im Münster St. Paul live über das Internet mitzufeiern. Es werden die Sonn- und Festtagsgottesdienste um 9.30 Uhr übertragen.
Herzliche Einladung: Bleiben Sie auf diese Weise mit unserer Gemeinde verbunden!
Den nächsten Livestream aus dem Münster St. Paul übertragen wir folgenden Gottesdienst
Derzeit hat die straming-Anlage leider einen Defekt. Daher muss das Streaming-Angebot leider pausieren. Wir bitten um Verständnis. Wir bemühen uns um Lösung des Problems.
Predigt-Podcast anzuhören.
Der Kirchengemeinderat von St. Paul
In diesem Gremium werden alle wichtigen Angelegenheiten des Gemeindelebens beraten und
beschlossen. Zusammen mit Pfarrer Stefan Möhler als Vorsitzendem Kraft Amtes leitet der Kirchengemeinderat die Gemeinde. Er besteht derzeit aus 14 gewählten, mit Stimmrecht versehenen und
weiteren beratenden Mitgliedern. Sein Gewählter Vorsitzender ist Matthias Vetter. Herr Rainer Schrimpf, Leiter des Katholischen
Verwaltungszentrums, steht beratend zur Seite.
Mit dabei sind 2 Jugendvertreter:innen nämlich Ann-Sophie Söll und Mateusz Biel.
Die monatlichen Sitzungen des Kirchengemeinderates sind öffentlich. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre und endet im März 2030.
Stadtteilkirche 2035 - Zukunft gestalten
In der Gemeindeversammlung im Juli und der anschließenden Zukunftswerkstatt im Oktober 2022 wurden Ideen und Wünsche gesammelt, was mit dem Gemeindezentrum St. Katharina geschehen könnte:
Aufstockung auf dem Gemeindehaus St. Katharina
Neubau mit Jugendhaus im UG, einem barrierefreien Gemeindesaal multifunktional (auch für andere Gruppen nutzbar) mit Küche im EG und Wohnraum für Betreutes Wohnen mit jungen Erwachsenen - als Bindeglied auch zum Jugendhaus im UG.
Nun geht es an die direkte Planungen und Gespräche mit Architekten, was denn davon realisierbar ist. Zeitgleich muss auch das Immobilienkonzept für alle Esslinger Gemeinden erstellt und beschlossen werden. Auch daraus entstehen Aufgaben für die entsprechenden Gremien.
Die nächsteSitzung des Kirchengemeinderates findet am Dienstag, 17. März 2026 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus St. Katharina (Kornhalde 4) statt. Die Sitzung ist öffentlich und herzliche Einladung!
Kennenlernen der anderen Rätinnen und Räte in Esslingen beim Tag der Räte am 18. Oktober 2025 im Salemer Pfleghof (Bildquelle: M. Vetter)
Vom Dekanat Esslingen-Nürtingen waren Mitte Oktober die Kirchengemeinderätinnen und -räte aus Esslingen zum „Tag der Räte“ eingeladen. Unsere KGR’s und Pastoralräte (also die Gremien der muttersprachlichen Gemeinden) wurden alle Ende März neu gewählt, bzw. in St. Maria Berkheim konnte ein Vertretergremium eingesetzt werden - und jetzt hat die Arbeit in den einzelnen Räten begonnen. Ausschüsse wurden gebildet und eingesetzt, Sitzungen vorbereitet, Jugendvertreter: innen gesucht und nebenbei sollten die „Neuen“ auch noch ihr Plätzle im Gremium finden. Also kam der „Tag der Räte“ wie gerufen. Ankommen bei Brezel, Kaffee oder Tee am Samstagmorgen und schon gings los! Dekanatsreferentin Monika Scafuro und Moderatorin Kerstin Riedl stellten uns das Programm vor und schon durften wir uns untereinander ein bisschen besser kennenlernen und uns erste Gedanken über Leitungsbilder für uns persönlich und die verschiedenen Rollen in unseren Gremien machen. Es war interessant zu sehen, welche Tiere aus unserer Sicht Leitung symbolisieren. Der Elefant vielleicht, weil er die Wege kennt und die Herde zusammenhält – oder die Katze, die genau beobachtet. Vielleicht das Eichhörnchen, das jetzt im Herbst die Nüsse sammelt und Vorräte anlegt oder doch die Spinne, die zwar mit ihrem Netz auch Nahrung fängt, aber das Netz ja auch symbolisch für die Gemeinschaft steht, in der jeder Mensch eingebunden ist. Beim gemeinsamen Mittagessen wurde fleißig ausgetauscht, was uns über den Vormittag bewegt hat. Mit dem Ausflug in die Rechtsgrundlage, die „Kirchengemeindeordnung“ sollten wir für uns definieren, wie Leitung und Abläufe in den Gremien nach dem Rottenburger Modell erfolgen – ehe wir uns noch ein paar Minuten mit allgemeinen Anliegen aus der Gesamtkirchengemeinde beschäftigten. Wie sieht der Stand der Umbauarbeiten am Haus der Katholischen Kirche beim Münster St. Paul aus? Was machen wir gerade in unseren Schwerpunktkirchen und welche Entscheidungen trifft der Diözesanrat Ende November hinsichtlich der Verwaltungsstrukturen in der Diözese? Es wird ein spannender Herbst, aber jetzt haben wir die Grundlagen für die Arbeit in den Gremien und wir freuen uns, dass wir loslegen können. Ein herzlicher Dank gilt Frau Riedl, Frau Scafuro für die Vorbereitung, sowie Pfarrer Möhler für viele interessante Informationen – aber auch Frau Castro und Herrn Virga für die tolle Bewirtung und all die kleinen Dinge, die den Tag für uns wertvoll gemacht haben.
Eucharistie in Stille
„Eucharistie und Stille“ heißt: Wir feiern die Eucharistie in schlichter Form, mit viel Stille und einfachen Gesängen.
Wir feiern die nächste Eucharistie in Stille am
Donnerstag, 19.03.2026
um 18.30 Uhr
im Münster St. Paul.
Treff für Junge Erwachsene
Ein Team von jungen Erwachsenen aus Esslingen, die gerne ihren Glauben leben und sich miteinander vernetzen wollen, hat sich zusammengefunden und lädt ein zum neuen Junge- Erwachsenen- Treff.
Worum geht es? „Wir wollen junge Erwachsene aus dem Studium, Berufsleben, Ausbildung und in allen Phasen dazwischen in der Katholischen Kirche zusammenbringen, Gemeinschaft erleben und einen Ort zum Ankommen schaffen. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Hoffnungsbotschaft von Jesus Christus in die heutige Zeit zu tragen, zu leben und gemeinsam in eine positive Zukunft zu blicken. Wir wollen bei unseren Treffen junge Menschen ermutigen, sich über den Glauben auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.“
Schwester Nicola Maria Schmitt bei der Frauenpredigt im Münster St. Paul (Bildquelle: Team Öffentlichkeitsarbeit; G. Alf-Dietz)
Am Sonntag, 14. Dezember haben wir unsere Frauenpredigtreihe mit Sr. Nicola Maria Schmitt, Citypastoral Stuttgart fortgesetzt. Im Evangelium nach Mt 11,2-11 wurde uns die dramatische Zeit der Krise und des Umbruchs im römischen Reich vor Augen geführt. Verunsichert fragte Johannes Jesus: „Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?“ Auch wir erleben heute eine von Krisen geschüttelte Zeit. „Wer sind wir? Wer sind wir als Kirche? Welche Werte verbinden uns und wer gehört zu unserer Gesellschaft, Fragen über Fragen nach unserer Identität, die sich uns nun stellen“, so Sr. Nicola Maria in ihrer Predigt. Da kann es helfen, die eigenen Erwartungen zu hinterfragen, ein tieferes Sehen und Hören einzuüben, offen und neugierig zu sein, mit schnellen Bewertungen vorsichtig zu sein und einander „in wohlwollender Akzeptanz“ zu begegnen.
Mit unserer Frauenpredigtreihe wollen wir ein Zeichen setzen. Nach wie vor sind Frauen in der Katholischen Kirche in der Regel von der Gemeindeleitung, der Spendung der Sakramente und der Verkündigung ausgeschlossen. Damit fehlt die weibliche Sicht in der Auslegung der Heiligen Schrift.
Ein herzliches Dankeschön an Sr. Nicola Maria für eine inspirierende Predigt.
Kloster für die Stadt – ein kleines Zentrum für Spiritualität und Meditation”
Von dem ehemaligen Franziskanerkloster Esslingens steht heute nur noch der Chorraum. Mit dem Konzept „Kloster für die Stadt” wächst hier neues geistliches Leben. Es entsteht so ein Ort, in dem verschiedene Angebote im Bereich der Meditation Platz finden. Es soll ein Raum sein für Menschen, die auf der Suche sind nach innerer Einkehr und religiöser Erfahrung, nach Stille und Meditation.