Gemeinsam kreativ - die erstkommunionkinder der Gemeinden St. Paul, St. Maria und St. Katharina (Bildquelle: M. Vetter)
"Ihr seid meine Freunde!" so lautet das Leitwort der Erstkommunionaktion im Jahr 2026. Es geht auf die Worte Jesu im Abendmahlsaal zurück, von denen uns im Johannesevangelium (Kapitel 15, Vers 14) berichtet wird. Auftakt bildeten am 18. April zwei Erstkommunionfeiern im Münster St. Paul, geleitet von Gemeindereferentin Serafina Kuhn und Pfarrer Jobin George.
"Ihr seid meine Freunde!" – diese Worte sind weit mehr als ein einfacher Ausdruck von Zuneigung. Sie sind Verheißung und Einladung zugleich, uns auf die Gemeinschaft mit Jesus Christus einzulassen und immer wieder neu seine Nähe in unserem Leben zu suchen. In besonderer Weise spüren wir die Freundschaft mit Jesus Christus in der Feier der Eucharistie, in der er selbst in den Gaben von Brot und Wein mitten unter uns ist. So führten denn die beiden Textstellen aus dem Korintherbrief (1 Korinther 11, 23-25) und aus der „Emmaus“ Geschichte (Lk 24, 13-35) in anschaulicher Weise die Kinder gleich mitten hinein in die Bedeutung der Kommunionfeier. In ihrer Ansprache blickte Serafina Kuhn zusammen mit den Kindern auf die beiden Textstellen, auf ihre Bedeutung für den Tag der Erstkommunion und für das eigene Leben.
Ein herzliches Dankeschön geht an Serafina Kuhn und alle Beteiligten für die Vorbereitung der Kinder auf ihre Erstkommunion und für eine kindgemäße Feier mit schwungvollen, fröhlichen Liedern und vielen mitreißenden Mitmachaktionen.
Am 14. Mai 2026 findet wieder die traditionelle Öschprozession mit anschließendem Gemeindefest rund um St. Katharina statt. Damit ein Fest gelingen kann, braucht es viele helfende Hände. Ob beim Aufbau, an den Verkaufsständen, in der Küche oder beim Abbau – wir sind dankbar für jede helfende Hand. Es gibt auch einen bewährten Schichtplan in den man sich dann eintragen kann, dann verteilen sich die Aufgaben auf mehrere Schultern und man kann davor und danach auch noch das Fest genießen. Wir freuen uns auch über Kuchenspenden – bitte jedoch in der Liste am Schriftenstand eintragen – das erleichtert uns die Planung. Herzlichen Dank vorab für Ihre Unterstützung.
Der Monat Mai ist der Verehrung der Gottesmutter gewidmet. Maria gilt als Fürsprecherin. In Maiandachten bringen Gläubige ihre Bitten an Maria vor. Menschen in Not wenden sich an sie als „Trösterin der Betrübten“ und „Vorbild in schweren Zeiten“ sowie als „Heil der Kranken“. Zugleich wird Maria als Himmelskönigen verehrt.
Einer alten Tradition folgend werden auch in diesem Jahr im Marienmonat Mai in der Katholischen Kirche Maiandachten gefeiert. Den Auftakt macht am Maifeiertag, 01. Mai 2026 um 18.30 Uhr eine Feierliche Maiandacht im Münster St. Paul mit musikalischer Umrahmung durch den Münsterchor St. Paul. Am Sonntag, 17.05.2026 feiern wir um 18:00 Uhr eine feierliche Maiandacht in St. Albertus (Oberesslingen, Hasenrainweg 40)
Am Dienstag, 26.05.2026 wird wie gewohnt die Maiandacht im Grünen unter Mitwirkung der Kolpingsfamilie Esslingen stattfinden. Beginn ist um 18.30 Uhr in St. Katharina, danach laufen wir zum Feldkreuz auf der Neckarhalde anschließend laden wir zum gemütlichen Ausklang im Gemeindehaus St. Katharina ein.
Viele Menschen kamen zur Gemeindeversammlung im Salemer Pfleghof (Bildquelle: Team Öffentlichkeitsarbeit)
Als der Diözesanrat, also das Kirchenparlament, der Diözese Rottenburg-Stuttgart im vergangenen Herbst die Eckpunkte für die neue Struktur der Diözese festgelegt hatte, war klar, dass dies für die einzelnen Gemeinden Veränderungen bedeutet. Auch für die Esslinger Gemeinden. Ende Januar wurden nun Vertreter:innen der Einzelgemeinden in Wendlingen informiert, wie eine mögliche Struktur aussehen könnte. Ob am Ende das Dekanat Esslingen-Nürtingen aus 2 oder 4 größeren Gemeinden besteht, das müssen in den nächsten Wochen die Gemeinden für sich klären. Bis Jahresende soll dann zumindest der strukturelle Plan stehen – dann folgen die Pastoralen Schwerpunkte und das Zusammenwachsen der bisherigen Einzelgemeinden. Es war also Zeit, dass man auch die Gemeindemitglieder informiert. Eingeladen wurde am vergangenen Sonntag zur Gemeindeversammlung in den Salemer Pfleghof. Es kamen gut 150 interessierte Gemeindemitglieder – nachdem sie bei einem beeindruckenden Gemeinsamen Esslinger Sonntag – gestaltet von den Esslinger Ministrantinnen und Ministranten und Pfarrer Stefan Möhler eingestimmt wurden. Natürlich drückt die Diözese auch das Geld und die Zahl der pastoralen Mitarbeiter schrumpft in den folgenden Jahren. Keine guten Nachrichten in den Ohren der Menschen. Und dennoch ist es besser sich den Aufgaben zu stellen, denn noch kann man gestalten und wird gehört. „Machen wir nix, dann werden Andere entscheiden, wie es geht!“, so Pfarrer Möhler in seiner Präsentation. Nach einer kleinen Gesprächspause, bei der in kleinen Gruppen das Gehörte besprochen werden konnte, traf man sich nochmals zu einer Fragerunde im Plenum. „Mutig sind 2 große Kirchengemeinden – auch wenn dann die Wege weiter sind. Aber dann braucht es kluge pastorale Konzepte.“ Oder vielleicht doch besser 4 kleinere Gemeinden? Wichtig ist es, dass wir die Menschen mitnehmen und ein neuer Austausch wird wieder stattfinden – so der Ausblick von Gabriele Alf-Dietz, der gewählten Vorsitzenden des Gesamtkirchengemeinderates. Die Kirchengemeinderätinnen und -räte waren im Plenum mit dabei und hörten zu. Auf Sie kommt nun die Aufgabe der Entscheidung zu.
Ein Dank gilt auch dem Livestream-Team um Thomas Dietz und Knut Warneck, die die Versammlung aufgezeichnet haben und nun kann sie unter dem Link https://www.youtube.com/live/47J-rDf3DE8 abgerufen werden.
Das Sinfonieorchester der VHS Kirchheim unter Teck mit Pianist Johannes Gaechter (Bildquelle: Christian Latoska)
DasDas Sinfonieorchester der Volkshochschule Kirchheim unter Teck spielt an diesem Konzertabend ein Programm mit Kompositionen von Rachmaninow, Smetana und Bizet. Solist an diesem Abend wird Johannes Gaechter sein, der 2019 das Klavierkonzert von Grieg mit dem Orchester musiziert hat. Im diesjährigen Konzert spielt Johannes Gaechter das 2. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow.
Nach einer Pause, in der ein Stehempfang stattfindet, erklingt der Vyšehrad von Bedrich Smetana aus dem Zyklus „Mein Vaterland“, der im Zusammenhang relativ selten gespielt wird. Smetana war schon fast so gut wie taub, als er das Stück komponiert hat. Die zwei Harfen des Orchesters stehen im Mittelpunkt mit einer sehr farbigen und anspruchsvollen Kadenz. Danach folgt von Georges Bizet die Arlésienne Suite Nr. 1. Diese basiert auf Alphonse Daudets Theaterstück „L‘ Arlésienne“ und erzählt die Geschichte von einem jungen Mann, der von einer unsichtbaren Frau namens Arlesiana (das Mädchen von Arles) besessen wird, was ihn zum Wahnsinn und in den Tod führt. Die Arlésienne Suite Nr. 1 ist eines der bekanntesten Stücke von Bizet und endet in einem glockenartigen Ostinato der Hörner und der Harfe (E-Dur), unterbrochen durch eine sicilianoartige, elegische Episode der beiden Flöten (Cis-Moll).
Das Orchester der VHS-Kirchheim unter Teck feiert dieses Jahr sein 80. Jubiläum und wird seit 2017 von Siegfried Hartauer geleitet.
Herzliche Einladung zum Konzert am 9. Mai 2026 um 18 Uhr mit dem VHS-Orchester Kirchheim u. Teck und dem Pianisten Johannes Gaechter. Einlass ist ab 17:30 Uhr
Katholische Kirche St. Maria, Lerchenbergstr. 4, 73733 Esslingen-Mettingen.
Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten
Klausurtage bieten die Möglichkeit sich auch intensiver mit thematischen Fragen der Kirchengemeinde zu beschäftigen. So war es jetzt an der Zeit, dass sich der Kirchengemeinderat von St. Paul Ende Februar auf den Weg zum Christkönigshaus in Stuttgart-Hohenheim aufgemacht hat. Für Freitagabend stand nach dem Abendessen noch der diözesane Prozess zur Bildung neuer Strukturen in der Diözese an – auch mit der Fragestellung, welche Größen der Gemeinden denn sinnvoll wären. Aber auch ein spiritueller Teil wurde von unserer Moderatorin, Frau Utta Hahn, vorbereitet. Nämlich die Bibelstelle wo das Volk mit Jona den Jordan durchquert und die Frage, wo sich jeder von uns selbst nasse Füße holt. Bei einem gemütlichen Ausklang konnten sich der Kirchengemeinderat auch mal in lockerer Runde begegnen. Gemeinsam als Gremium in schwierigen Zeiten unterwegs zu sein bedeutet, dass man die Werte und Vorstellungen der Anderen kennen sollte – und dazu dient auch so eine Klausur.
Gestärkt mit einem leckeren Frühstück und einer kleinen Morgenrunde im angrenzenden Botanischen Garten der Uni Hohenheim, standen dann wieder interessante Themen auf dem Programm. Ob die Konzeption für den Schwerpunkt „Kirche für die Stadt“ oder der Blick auf die Stadtteilkirchen St. Maria Mettingen und St. Katharina. Es wurden die nächsten Schritte für das Immobilienkonzept besprochen und festgelegt. Daraus resultierten dann auch möglich Schwerpunkte für die Arbeit im Kirchengemeinderat für die nächsten Jahre. Welche Themen sollen angegangen werden? Die Begrüßung der Täuflinge, Weiterentwicklung des Projektes Trauerbox oder wie lässt sich ein Schwerpunkt für Frauen in Krisensituationen ermöglichen? Welche Bestattungsformen gibt es denn in unseren Gemeinden und in Esslingen und werden dazu unsere kirchlichen Räume benötigt? Diese Themen werden wir dann in den folgenden Wochen behandeln. Viel zu schnell – aber mit ganz viel Freude und Begeisterung kehrten wir dann auch ein wenig erschöpft von den Klausurtagen zurück – nicht ohne Dank an unsere Moderatorin und das Vorbereitungsteam. Schon spannend, welche Fülle an Themen wir mit einer gewissen Zuversicht besprochen haben.
Sie ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und soll den vielen Menschen, die sich tagtäglich unentgeltlich für unsere Gesellschaft einsetzen, ein herzliches
Dankeschön sein und wird damit zum festen Bestandteil der Ehrenamtsförderung in Baden-Württemberg.
Berechtigung zur Ehrenamtskarte
Das Engagement darf nicht im privaten oder familiären Umfeld, sondern muss im öffentlichen Raum stattfinden und darf nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtet sein.
Berechtigt für die Ehrenamtskarte ist, wer:
Es wird gewerkelt, gebohrtund gehämmert. Baustelle für das Haus der Begegnung mit großem Pfarrbüro. Was entzsteht da? Was wird gerade gemacht? Seien Sie dabei!
Ein Newsletter ist ein Rundschreiben mit Informationen, Neuigkeiten, Terminen und Aktionen usw.
Darin steht in aller Kürze das Wichtigste aus unserer Kirchengemeinde und darüber hinaus. Damit möchten wir Sie schneller über Aktuelles informieren und mit Ihnen in Verbindung bleiben.
Ebenfalls bietet der Newsletter die Möglichkeit, über Änderungen zu informieren, die bei Redaktionsschluss unseres Gemeindebriefes KatholischES noch nicht bekannt waren.
Kein rein katholisches Projekt - Kirchplatz online blickt über den Tellerrand der Gemeinde hinaus (Bildquelle: Stephanie Kreim, Pfarrbüro St. Paul)
Geboren in der Zeit der Pandemie, als massive Einschränkung der persönlichen Kontakte das Leben der Menschen beeinträchtigten –
rief Pfarrer Möhler ein neues Format in’s Leben: „Kirchplatz online“. Seitdem treffen sich nteressierte Menschen regelmäßig am Freitagabend vierzehntägig – zum Gedankenaustausch vor Kamera und
Computermonitor.
Die Themen sind vielfältig und von allgemeinem oder theologischem Interesse. Der Bogen reichte von „Josefs Traum; was Worte bewirken können“ über „Vergebung“ und „Barmherzigkeit“, „Resilienz – nicht
nur für Energiesysteme“ bis hin zu Fragen des Friedens oder der Hoffnung, die aus der Weihnachtsbotschaft erwächst.
Kommen Sie vorbei, sprechen Sie mit und bringen Sie Ihre Ideen und auch Ihre Sorgen mit ein. Schreiben Sie eine E-Mail an kirchplatz@stpaul.es und Sie erhalten die Zugangsdaten zur
Zoom-Konferenz. Alles, was Sie benötigen ist Ihr Interesse und Ihre Bereitschaft, dazu ein Rechner oder ein Smartphone bzw. Tablet mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher (headset). Wir freuen uns auf
Sie.
Kirchlichen Mitteilungen KatholischES der Gemeinde
Litrugieplane der Gesamtkirchengemeinde
So schön Fernsehgottesdienste sind – es fehlen doch die vertraute Kirche und die vertrauten Gesichter aus der eigenen Gemeinde. Deshalb bieten wir an, die Gottesdienste im Münster St. Paul live über das Internet mitzufeiern. Es werden die Sonn- und Festtagsgottesdienste um 9.30 Uhr übertragen.
Herzliche Einladung: Bleiben Sie auf diese Weise mit unserer Gemeinde verbunden!
Den nächsten Livestream aus dem Münster St. Paul übertragen wir folgenden Gottesdienst
Eucharistiefeier zum 3. Sonntag der Osterzeit am 19.04.2026
Rückblick
Nacht der Lichter am Samstag, 28.03.2026
Karfreitag, 03. April 2026 um 15 Uhr (Karliturgie)
Krafreitag, 03. April 2026 um 19 Uhr (Karmette)
Ökumenische Osternacht ab 6.30 Uhr im Münster St. Paul
Festgottesdienst zum Ostersonntag mit Chor
Predigt-Podcast anzuhören.
Der Kirchengemeinderat von St. Paul
In diesem Gremium werden alle wichtigen Angelegenheiten des Gemeindelebens beraten und
beschlossen. Zusammen mit Pfarrer Stefan Möhler als Vorsitzendem Kraft Amtes leitet der Kirchengemeinderat die Gemeinde. Er besteht derzeit aus 14 gewählten, mit Stimmrecht versehenen und
weiteren beratenden Mitgliedern. Sein Gewählter Vorsitzender ist Matthias Vetter. Herr Rainer Schrimpf, Leiter des Katholischen
Verwaltungszentrums, steht beratend zur Seite.
Mit dabei sind 2 Jugendvertreter:innen nämlich Ann-Sophie Söll und Mateusz Biel.
Die monatlichen Sitzungen des Kirchengemeinderates sind öffentlich. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre und endet im März 2030.
Stadtteilkirche 2035 - Zukunft gestalten
In der Gemeindeversammlung im Juli und der anschließenden Zukunftswerkstatt im Oktober 2022 wurden Ideen und Wünsche gesammelt, was mit dem Gemeindezentrum St. Katharina geschehen könnte:
Aufstockung auf dem Gemeindehaus St. Katharina
Neubau mit Jugendhaus im UG, einem barrierefreien Gemeindesaal multifunktional (auch für andere Gruppen nutzbar) mit Küche im EG und Wohnraum für Betreutes Wohnen mit jungen Erwachsenen - als Bindeglied auch zum Jugendhaus im UG.
Nun geht es an die direkte Planungen und Gespräche mit Architekten, was denn davon realisierbar ist. Zeitgleich muss auch das Immobilienkonzept für alle Esslinger Gemeinden erstellt und beschlossen werden. Auch daraus entstehen Aufgaben für die entsprechenden Gremien.
Die nächste Sitzung des Kirchengemeinderates findet am Mittwoch, 15. April 2026 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Salemer Pfleghof - Kaiserzimmer statt. Die Sitzung ist öffentlich und herzliche Einladung!
Eucharistie in Stille
„Eucharistie und Stille“ heißt: Wir feiern die Eucharistie in schlichter Form, mit viel Stille und einfachen Gesängen.
Wir feiern die nächste Eucharistie in Stille am
Donnerstag, 16.04.2026
um 18.30 Uhr
im Münster St. Paul.
Treff für Junge Erwachsene
Ein Team von jungen Erwachsenen aus Esslingen, die gerne ihren Glauben leben und sich miteinander vernetzen wollen, hat sich zusammengefunden und lädt ein zum neuen Junge- Erwachsenen- Treff.
Worum geht es? „Wir wollen junge Erwachsene aus dem Studium, Berufsleben, Ausbildung und in allen Phasen dazwischen in der Katholischen Kirche zusammenbringen, Gemeinschaft erleben und einen Ort zum Ankommen schaffen. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Hoffnungsbotschaft von Jesus Christus in die heutige Zeit zu tragen, zu leben und gemeinsam in eine positive Zukunft zu blicken. Wir wollen bei unseren Treffen junge Menschen ermutigen, sich über den Glauben auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.“
Schwester Nicola Maria Schmitt bei der Frauenpredigt im Münster St. Paul (Bildquelle: Team Öffentlichkeitsarbeit; G. Alf-Dietz)
Am Sonntag, 14. Dezember haben wir unsere Frauenpredigtreihe mit Sr. Nicola Maria Schmitt, Citypastoral Stuttgart fortgesetzt. Im Evangelium nach Mt 11,2-11 wurde uns die dramatische Zeit der Krise und des Umbruchs im römischen Reich vor Augen geführt. Verunsichert fragte Johannes Jesus: „Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?“ Auch wir erleben heute eine von Krisen geschüttelte Zeit. „Wer sind wir? Wer sind wir als Kirche? Welche Werte verbinden uns und wer gehört zu unserer Gesellschaft, Fragen über Fragen nach unserer Identität, die sich uns nun stellen“, so Sr. Nicola Maria in ihrer Predigt. Da kann es helfen, die eigenen Erwartungen zu hinterfragen, ein tieferes Sehen und Hören einzuüben, offen und neugierig zu sein, mit schnellen Bewertungen vorsichtig zu sein und einander „in wohlwollender Akzeptanz“ zu begegnen.
Mit unserer Frauenpredigtreihe wollen wir ein Zeichen setzen. Nach wie vor sind Frauen in der Katholischen Kirche in der Regel von der Gemeindeleitung, der Spendung der Sakramente und der Verkündigung ausgeschlossen. Damit fehlt die weibliche Sicht in der Auslegung der Heiligen Schrift.
Ein herzliches Dankeschön an Sr. Nicola Maria für eine inspirierende Predigt.
Kloster für die Stadt – ein kleines Zentrum für Spiritualität und Meditation”
Von dem ehemaligen Franziskanerkloster Esslingens steht heute nur noch der Chorraum. Mit dem Konzept „Kloster für die Stadt” wächst hier neues geistliches Leben. Es entsteht so ein Ort, in dem verschiedene Angebote im Bereich der Meditation Platz finden. Es soll ein Raum sein für Menschen, die auf der Suche sind nach innerer Einkehr und religiöser Erfahrung, nach Stille und Meditation.