Anlässlich Mariä Himmelfahrt wurden während des Sonntagsgottesdienstes Kräutersträuße in der Kirche St. Katharina und im Münster St. Paul geweiht. Diese wurden von einem kleinen Team am Donnerstagabend in St. Katharina liebevoll gebunden. In der Mitte eine Rose, darum herum wurden verschiedene Kräuter hinzugefügt und mit Bast gebunden. Nebenbei wurden allerlei Themen diskutiert und auch die verschiedenen Kräuter und deren Wirkung diskutiert. Im Anschluss an den Gottesdienst mit Diakon Roland Joos gab es bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen ein kleines Weißwurstfrühstück auf dem Kirchplatz von St. Katharina. Ein bisschen beim Zusammensitzen und im kleinen Rahmen Begegnung ermöglichen. Auch zur Mittagszeit fanden sich weitere Gäste auf dem Kirchplatz ein. Fleischkäse mit leckeren und bunten Salaten waren im Angebot. Dazu noch leckere Nachtischvariationen – so dass es ein rundum gelungener Sonntag wurde. Dankeschön an alle Helfer:innen. Schee wars wieder!
Der Jahresausflug 2026 führte den Kirchenchor St. Maria Mettingen an einem strahlend heißen Julisamstag in die Gegend um Heilbronn. Genauer gesagt mit der Eisenbahn nach Bad Friedrichshall und Neckarsulm. Der erste Stopp versprach eine ganz besondere Abkühlung: Es ging unter Tage in das Salzbergwerk Bad Friedrichshall.
Während das Thermometer überall mehr als 30 Grad im Schatten anzeigte, genossen die Ausflugsteilnehmer in 180 Metern Tiefe angenehme 18 Grad. Bei einem zweieinhalbstündigen Spaziergang durch die riesigen, faszinierenden Salzstollen erfuhren wir viel Wissenswertes über die Geschichte des Bergbaus. Ein ganz besonderer Höhepunkt wartete im beeindruckenden Kuppelsaal des Bergwerks: Spontan stimmte der Chor dort das „Vater unser“ sowie Felix Mendelssohn-Bartholdys „Verleih uns Frieden“ an. Auch das traditionelle Steigerlied durfte unter Tage natürlich nicht fehlen. Die Akustik in den gewaltigen Hallen war überwältigend und bot auch den anderen Museumsbesuchern einen willkommenen Hörgenuss.
Nach der Rückkehr ans Tageslicht führte unser Weg weiter nach Neckarsulm. Im Deutschen Zweirad-Museum tauchten die Sängerinnen und Sänger in die packende Geschichte der Mobilität ein und bestaunten historische Fahrräder und Motorräder.
Geselliger Abschluss war im Neckarsulmer Brauhaus. Bei frisch gebrautem Bier und gutem Essen fand ein schöner und erlebnisreicher Tag seinen Abschluss.
Herr Gaschka bei den Arbeiten am Feldkreuz. Ein sommerlicher Einsatz! (Bildquelle: Team Öffentlichkeitsarbeit, MV)
Seit gut 37 Jahren steht auf der Neckarhalde ein markantes Feldkreuz. Zusammen mit ihrem Kunstlehrer haben die Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Plochingen dieses Kreuz errichtet. Die Balken stammen vom Dachstuhl des Gemeindezentrums Salemer Pfleghof und waren bei der Generalsanierung übrig. Das Fundament steht seither auf dem Grundstück der Familie Häusler. Vor einigen Jahren musste die Christus-Figur ersetzt werden. Sie stammt aus Südtirol. Wind und Regen haben dem Kreuz jedoch zugesetzt. Die Farbe und das Holz lösten sich an einigen Stellen ganz auf und jetzt wird das Feldkreuz gerade repariert. „Dem lieben Gott ganz nahe!“ so beschreibt es Herr Gaschka – zuständig für den Auftrag am Feldkreuz beim traditionsreichen Malerfachbetrieb Schmidt aus Mettingen. Eine schöne Aufgabe mitten in der Natur und zum Erhalt dieses Feldkreuzes beitragen zu dürfen.“ Gemeinsam mit der Firma Holzbau Faber (zuständig für den Tausch einzelner Hölzer) können die Arbeiten bis zum Herbst abgeschlossen werden. Möglich wurde dies auch Dank der finanziellen Unterstützung durch die Stiftung Weg.Zeichen. der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Kollekte bei der diesjährigen Öschprozession an Christi Himmelfahrt und den zugedachten Geldspenden anlässlich des Todes von unserem Gemeindemitglied Gisela Plach. So schließt sich der Bogen. Für die damals noch junge Gemeinde St. Katharina wurde die Öschprozession rasch ein Highlight im Kirchenjahr – auch in ökumenischer Verbundenheit. Und so entwickelte sich das Feldkreuz für Frau Plach und viele weitere Gemeindemitglieder zu einem besonderen Ort. Eben weil auf dem benachbarten Spielplatz vergnügt gespielt wird. Danke Allen, die hier unterstützt haben.
Das Chorkonzert in der Christuskirche Korntal vom Chor Korntal eV. und dem Kath. Kirchenchor St. Maria, Mettingen stand unter dem Motto „Von Licht, Frieden und Liebe“. Beide Chöre gestalteten das Programm für dieses besondere Ereignis. Mit dem Lied von Gabriel Faurè „Cantique de Jean Racine“ eröffneten die Chöre gemeinsam das Konzert. Weiter ging es mit Mendelssohns „Verleih uns Frieden“ und dem meditativen „Ubi Caritas“ von Ola Gieilo. Es folgte die Missa brevis von John Rutter. Ein besonderer Auftritt war die Darbietung von Sophia Roth, Preisträgerin 2026 von Jugend musiziert regional und bundesweit. Sie beeindruckte durch ihr Können auf dem Klavier und erhielt dafür reichlich verdienten Applaus. Nun folgten weitere Lobpreis- und Gospelgesänge. Das zahlreich erschienene Publikum dankte allen mit großem Beifall. Mit dem Abendlied von Josef Rheinberger beendeten beide Chöre stimmungsvoll das Konzert. Musikalische Leitung hatten: Till Wiebl und Wolfgang Hausmann, der die Chöre am Piano und an der Orgel begleitete.
Sie ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und soll den vielen Menschen, die sich tagtäglich unentgeltlich für unsere Gesellschaft einsetzen, ein herzliches
Dankeschön sein und wird damit zum festen Bestandteil der Ehrenamtsförderung in Baden-Württemberg.
Berechtigung zur Ehrenamtskarte
Das Engagement darf nicht im privaten oder familiären Umfeld, sondern muss im öffentlichen Raum stattfinden und darf nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtet sein.
Berechtigt für die Ehrenamtskarte ist, wer:
Es wird gewerkelt, gebohrtund gehämmert. Baustelle für das Haus der Begegnung mit großem Pfarrbüro. Was entzsteht da? Was wird gerade gemacht? Seien Sie dabei!
Ein Newsletter ist ein Rundschreiben mit Informationen, Neuigkeiten, Terminen und Aktionen usw.
Darin steht in aller Kürze das Wichtigste aus unserer Kirchengemeinde und darüber hinaus. Damit möchten wir Sie schneller über Aktuelles informieren und mit Ihnen in Verbindung bleiben.
Ebenfalls bietet der Newsletter die Möglichkeit, über Änderungen zu informieren, die bei Redaktionsschluss unseres Gemeindebriefes KatholischES noch nicht bekannt waren.
Kein rein katholisches Projekt - Kirchplatz online blickt über den Tellerrand der Gemeinde hinaus (Bildquelle: Stephanie Kreim, Pfarrbüro St. Paul)
Geboren in der Zeit der Pandemie, als massive Einschränkung der persönlichen Kontakte das Leben der Menschen beeinträchtigten –
rief Pfarrer Möhler ein neues Format in’s Leben: „Kirchplatz online“. Seitdem treffen sich nteressierte Menschen regelmäßig am Freitagabend vierzehntägig – zum Gedankenaustausch vor Kamera und
Computermonitor.
Die Themen sind vielfältig und von allgemeinem oder theologischem Interesse. Der Bogen reichte von „Josefs Traum; was Worte bewirken können“ über „Vergebung“ und „Barmherzigkeit“, „Resilienz – nicht
nur für Energiesysteme“ bis hin zu Fragen des Friedens oder der Hoffnung, die aus der Weihnachtsbotschaft erwächst.
Kommen Sie vorbei, sprechen Sie mit und bringen Sie Ihre Ideen und auch Ihre Sorgen mit ein. Schreiben Sie eine E-Mail an kirchplatz@stpaul.es und Sie erhalten die Zugangsdaten zur
Zoom-Konferenz. Alles, was Sie benötigen ist Ihr Interesse und Ihre Bereitschaft, dazu ein Rechner oder ein Smartphone bzw. Tablet mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher (headset). Wir freuen uns auf
Sie.
Kirchlichen Mitteilungen KatholischES der Gemeinde
Litrugieplane der Gesamtkirchengemeinde
So schön Fernsehgottesdienste sind – es fehlen doch die vertraute Kirche und die vertrauten Gesichter aus der eigenen Gemeinde. Deshalb bieten wir an, die Gottesdienste im Münster St. Paul live über das Internet mitzufeiern. Es werden die Sonn- und Festtagsgottesdienste um 9.30 Uhr übertragen.
Herzliche Einladung: Bleiben Sie auf diese Weise mit unserer Gemeinde verbunden!
Den nächsten Livestream aus dem Münster St. Paul übertragen wir folgenden Gottesdienst
Rückblick
Eucharistiefeier zum 25. Sonntag im Jahreskreis am
Sonntag, 20. September 2026 um 9.30 Uhr im Münster. St. Paul
Predigt-Podcast anzuhören.
Der Kirchengemeinderat von St. Paul
In diesem Gremium werden alle wichtigen Angelegenheiten des Gemeindelebens beraten und
beschlossen. Zusammen mit Pfarrer Stefan Möhler als Vorsitzendem Kraft Amtes leitet der Kirchengemeinderat die Gemeinde. Er besteht derzeit aus 14 gewählten, mit Stimmrecht versehenen und
weiteren beratenden Mitgliedern. Sein Gewählter Vorsitzender ist Matthias Vetter im Team mit Gabriele Alf-Dietz und Chrstina Seibold.
Herr Rainer Schrimpf, Leiter des Katholischen Verwaltungszentrums, steht beratend zur Seite.
Mit dabei ist die Jugendvertreterin Ann-Sophie Söll.
Die monatlichen Sitzungen des Kirchengemeinderates sind öffentlich. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre und endet im März 2030.
Stadtteilkirche 2035 - Zukunft gestalten
In der Gemeindeversammlung im Juli und der anschließenden Zukunftswerkstatt im Oktober 2022 wurden Ideen und Wünsche gesammelt, was mit dem Gemeindezentrum St. Katharina geschehen könnte:
Aufstockung auf dem Gemeindehaus St. Katharina
Neubau mit Jugendhaus im UG, einem barrierefreien Gemeindesaal multifunktional (auch für andere Gruppen nutzbar) mit Küche im EG und Wohnraum für Betreutes Wohnen mit jungen Erwachsenen - als Bindeglied auch zum Jugendhaus im UG.
Nun geht es an die direkte Planungen und Gespräche mit Architekten, was denn davon realisierbar ist. Zeitgleich muss auch das Immobilienkonzept für alle Esslinger Gemeinden erstellt und beschlossen werden. Auch daraus entstehen Aufgaben für die entsprechenden Gremien.
Die nächste Sitzung des Kirchengemeinderates findet am Montag, 12. Oktober 2026 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus St. Maria Mettingen (Lerchenbergstrasse 4) statt. Die Sitzung ist öffentlich und herzliche Einladung!
Eucharistie in Stille
„Eucharistie und Stille“ heißt: Wir feiern die Eucharistie in schlichter Form, mit viel Stille und einfachen Gesängen.
Wir feiern die nächste Eucharistie in Stille am
10. September 2026
um 18.30 Uhr im Münster St. Paul.
Treff für Junge Erwachsene
Ein Team von jungen Erwachsenen aus Esslingen, die gerne ihren Glauben leben und sich miteinander vernetzen wollen, hat sich zusammengefunden und lädt ein zum neuen Junge- Erwachsenen- Treff.
Worum geht es? „Wir wollen junge Erwachsene aus dem Studium, Berufsleben, Ausbildung und in allen Phasen dazwischen in der Katholischen Kirche zusammenbringen, Gemeinschaft erleben und einen Ort zum Ankommen schaffen. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Hoffnungsbotschaft von Jesus Christus in die heutige Zeit zu tragen, zu leben und gemeinsam in eine positive Zukunft zu blicken. Wir wollen bei unseren Treffen junge Menschen ermutigen, sich über den Glauben auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.“
Schwester Nicola Maria Schmitt bei der Frauenpredigt im Münster St. Paul (Bildquelle: Team Öffentlichkeitsarbeit; G. Alf-Dietz)
Am Sonntag, 14. Dezember haben wir unsere Frauenpredigtreihe mit Sr. Nicola Maria Schmitt, Citypastoral Stuttgart fortgesetzt. Im Evangelium nach Mt 11,2-11 wurde uns die dramatische Zeit der Krise und des Umbruchs im römischen Reich vor Augen geführt. Verunsichert fragte Johannes Jesus: „Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?“ Auch wir erleben heute eine von Krisen geschüttelte Zeit. „Wer sind wir? Wer sind wir als Kirche? Welche Werte verbinden uns und wer gehört zu unserer Gesellschaft, Fragen über Fragen nach unserer Identität, die sich uns nun stellen“, so Sr. Nicola Maria in ihrer Predigt. Da kann es helfen, die eigenen Erwartungen zu hinterfragen, ein tieferes Sehen und Hören einzuüben, offen und neugierig zu sein, mit schnellen Bewertungen vorsichtig zu sein und einander „in wohlwollender Akzeptanz“ zu begegnen.
Mit unserer Frauenpredigtreihe wollen wir ein Zeichen setzen. Nach wie vor sind Frauen in der Katholischen Kirche in der Regel von der Gemeindeleitung, der Spendung der Sakramente und der Verkündigung ausgeschlossen. Damit fehlt die weibliche Sicht in der Auslegung der Heiligen Schrift.
Ein herzliches Dankeschön an Sr. Nicola Maria für eine inspirierende Predigt.
Kloster für die Stadt – ein kleines Zentrum für Spiritualität und Meditation”
Von dem ehemaligen Franziskanerkloster Esslingens steht heute nur noch der Chorraum. Mit dem Konzept „Kloster für die Stadt” wächst hier neues geistliches Leben. Es entsteht so ein Ort, in dem verschiedene Angebote im Bereich der Meditation Platz finden. Es soll ein Raum sein für Menschen, die auf der Suche sind nach innerer Einkehr und religiöser Erfahrung, nach Stille und Meditation.