Kirchengemeinde St. Paul und St. Katharina Esslingen am Neckar
Kirchengemeinde St. Paul und St. KatharinaEsslingen am Neckar

Hier finden Sie uns:

Kirchengemeinde St. Paul/St. Katharina
Mettinger Str. 2
73728 Esslingen am Neckar

 

Pfarrbüro

Frau Söll

Telefon: +49 711 396919-10

 

Frau Lucic, Frau Kreim

Telefon: +49 711 396919-11

 

Telefax: +49 711 396919-28

 

Seelsorgerliches Notfall-Handy (Krankensalbung,...):

0160-90571711

 

E-Mail: stpaul.esslingen@drs.de

Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch -Freitag

9 - 12 Uhr

 

Dienstagvormittag

9 - 11 Uhr

 

Dienstagnachmittag

14 - 17 Uhr

 

Donnerstagnachmittag

14 - 18 Uhr

 

Sulzgrieser Gespräche

Die "Sulzgrieser Gespräche" sind eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Esslingen-Sulzgries. Die Veranstaltungen werden von einem ökumenischen Team, das aus interessierten Gemeindegliedern aus RSKN besteht, vorbereitet und durchgeführt.

 
Es ist das Anliegen der Sulzgrieser Gespräche, aktuelle gesellschaftliche, theologische und kirchliche Themen in ökumenischem Verständnis einem möglichst breiten Interessentenkreis anzubieten und im gemeinsamen Gespräch zu diskutieren. Die Themen sollen
  •    LebensNah
  •    GlaubWürdig
  •    WeltOffen
sein.
 
Üblicherweise führt ein externer Referent in das Thema ein, danach wird in Tischgruppen diskutiert und abschließend im Plenum zusammengefasst, Fazit gezogen. Bei einem Themenblock kann auch ein sonntäglicher thematischer Gottesdienst dabei sein.
Eingeladen wird über die Stadtteilgrenzen hinaus in der Tagespresse und über die beiden kirchlichen Bildungswerke. Daher reicht der Teilnehmerkreis über Sulzgries hinaus.

 

Nächste Veranstaltung

Tod auf Wunsch

Was geschieht, wenn ein Mensch sterben möchte? Und was geschieht, wenn der Sterbewillige eine Freundin, einen Angehörigen oder eine Ärztin um Hilfe zum Sterben bittet? Das Bundesverfassungsgericht hat vor zweieinhalb Jahren festgestellt, es gebe ein verfassungsrechtlich geschütztes Recht, „aufgrund freier Entscheidung mit der Unterstützung Dritter aus dem Leben zu scheiden“. Seitdem ringen Abgeordnete im Bundestag, aber auch Experten und Verbände um eine „richtige“ gesetzliche Neuregelung. Besonders herausgefordert sind die großen Kirchen, für die der Schutz des Lebens schon immer höchste Bedeutung hatte.

 

Begleitete Selbsttötung - Juristen sprechen von „assistiertem Suizid“ - wird möglich sein. Wie kann eine Neuregelung aussehen? Darum geht es bei den Sulzgrieser Gesprächen.

Menschen mit Selbsttötungs-Gedanken, davon kennt oder kannte Helmuth Beutel viele. Der Psychotherapeut aus Sulzgries meint, viele Selbsttötungen können verhindert werden, wenn jemand eine verlässliche Beziehung zum an sich Leidenden aufbauen und halten kann.

 

Oberkirchenrat in Ruhe Dieter Kaufmann, lange Jahre evangelischer Dekan in Esslingen und Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Württemberg, ist skeptisch, wenn es um einen allzu einfachen Umgang mit einem selbstgewählten Sterben geht. Er verweist auf die Möglichkeiten moderner Palliativmedizin. Und Kaufmann fragt nach einer spezifisch christlichen Sichtweise auf Leben und Sterben.

 

Auch Dr. Johannes-Martin Hahn kennt die Wünsche von schwerkranken Patienten, die um Hilfe beim Sterben bitten. Der Chefarzt, Internist mit Schwerpunkt Alters- und Palliativmedizin an der Tübinger Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus erklärt, dass in seinem Haus keine Suizidassistenz angeboten wird. Dennoch möchte sie Hahn nicht grundsätzlich ausschließen. Der evangelische Christ meint, Beihilfe zum Suizid könne in wenigen Fällen vom Liebesgebot Jesu her sogar geboten sein.

 

Die „Sulzgrieser Gespräche“ werden von der Evangelischen Kirchengemeinde Esslingen-Sulzgries und der Katholischen Kirchengemeinde St. Paul / St. Katharina in Esslingen veranstaltet.

Druckversion | Sitemap
© Kirchengemeinde St. Paul/St. Katharina