Ein Engel hat mich zart berührt,
ein Engel hat mich ins Leben geführt.
Ein Engel hat Türen in mir aufgemacht, ein Engel hat mit mir geweint und gelacht.
Ein Engel wies mir den Weg zum Licht, ein Engel sprach: „Fürchte dich nicht“.
Ein Engel hat mich von Angst befreit, ein Engel schenkte mir Zärtlichkeit.
Ein Engel gab mir Wärme und Glück, ein Engel führte mich zum Glauben zurück.
Ein Engel hat mir Trost geschenkt, ein Engel hat Liebe in mich gesenkt.
Ein Engel zeigt mir in der Zeit Augenblicke göttlicher Ewigkeit.
Ein Engel ist bei mir auf meinen Wegen, ein Engel stärkt mich mit seinem Segen.
Ein Engel ist nicht mit Flügeln gekommen,
Gott hat sich den Menschen zum Boten genommen.
© Autor unbekannt
Sternsingen 2026 unter dem Motto "Sternsingen gegen Kinderarbeit - Schule statt Fabrik".
Am Montag, 05. Januar waren wir zu Gast beim Esslinger Rathaus und wurden vom Bürgermeister Yalcin Bayraktar persönlich begrüßt. Wir haben der Stadtverwaltung die besten Wünsche für 2026 überbracht und den Segen hoch über der Eingangstüre geschreiben. Finanzen und Süßies gab es natürlich auch. Ganz lieben Dank dafür! Und schon eilten die königlichen Hoheiten weiter zur Polizeidirektion Esslingen. Auch eine gute Tradition, dass wir den Menschen bei der Polizei Danke sagen, den Segen bringen und von vielen Mitarbeiter:innen im Foyer empfangen wurden. Auch hier ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung der Aktion und die Süßigkeiten.
Auch große Bäume wachsen auf den Feldern an der Rüderner Heide - darunter der Baum für das Münster im nächsten Jahr. (Bildquelle: M. Vetter)
Gut 70 Christbaumbestellungen, darunter auch die Weihnachtsbäume im Münster St. Paul und in St. Katharina, gingen vor Weihnachten bei der Kolpingfamilie Esslingen ein. Auf den verschiedenen Baumplantagen wurden nach der Liste die Bäume ausgesucht – buschig, terrassiert oder eher schlank. War der Wunschbaum gefunden, wurde er mit einem Namensanhänger versehen. Am Tag vor der Auslieferung dann kam die Motorsäge zum Einsatz. Frisch gesägt wurden die Nordmänner und Blaufichten eingesammelt, eingenetzt und in die Anhänger verladen. Von den Feldern in Rüdern, bei der Katharinenlinde gingen sie dann auf die Reise zu den Familien, wo die Bäume auch schon erwartet wurden. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Christbaumhändlern (Fa. Gartenbau Lederer und Fa. Eisele (beide in Rüdern), sowie Fa. Färber (in Uhlbach), dass wir in ihren Baumschulen Bäume auswählen durften und für die tatkräftige Unterstützung bei der Aktion. Mit dem Erlös werden Menschen mit Handicap unterstützt, damit sie gemeinsam mit Schülern Stuttgarter Gymnasien (z.B. dem Albertus-Magnus-Gymnasium in Stuttgart-Sommerrain) am Bodensee am Segelunterricht teilnehmen können und damit für ein paar Stunden ihr Handicap ausblenden können. Dankeschön für Ihr Vertrauen.
Am Vorabend vor Silvester durften die 70 – 80 Konzertbesucher:innen noch einmal innehalten und Weihnachten nachspüren. Die Schola Gregoriana und Thomas Reil, Klarinette boten unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Felix Muntwiler einen musikalischen Hochgenuss mit gregorianischen Chorälen und ausgesuchten Stücken für Klarinette und Klavier. Hier die schlichte Strenge der aus dem 8. Jahrhundert stammenden gregorianischen Choralmusik, einstimmig und unbegleitet, sie berührt durch ihren meditativen Charakter auch heute noch viele Menschen.
Und im Kontrast dazu verzauberte Thomas Reil mit schwungvollen Volksweisen und den melancholischen, aber auch Freude ausstrahlenden Klängen der Klezmer-Musik das Publikum. Es handelt sich dabei um eine traditionell jüdische Instrumentalmusik aus Osteuropa, eine Festmusik, die einst bei Hochzeiten und anderen religiösen Festen gespielt wurde.
Die Schola Gregoriana hat am Münster eine jahrzehntelange Tradition. Einmal pro Woche kommt der Männerchor im Münster zusammen, um die alte musikalische Kunstform wieder lebendig werden zu lassen. Neuzugänge sind herzlich willkommen!
Vielen Dank allen Beteiligten für ein ganz besonderes Konzerterlebnis!
Ganz schön hell geworden. In den Schlusssteinen oben in der Decke gibt es auch wieder Licht. (Bildquelle: M. Vetter)
Nach neuer Lautsprecher-Anlage und neuen Plakatwand-Stelen wurde nun das nächste Bauprojekt umgesetzt: St. Paul wird fit gemacht für die Zukunft. Gerade wird die Beleuchtung im Altarraum, auf der Empore und im Windfang erneuert. Moderne LED-Leuchtmittel hilft zukünftig Energie einzusparen und trotzdem helle Kirchenräume zu bekommen für Liturgie und das Lesen der Texte, für Kirchenchor und Konzerte. Da die Leuchten in großer Höhe sind, musste zunächst ein Gerüst im Altarraum aufgebaut werden. Nur so war ein sicheres Montieren der Schienen für die Leuchten möglich und auch das Einstellen der Leuchten für die richtige Beleuchtung war so deutlich einfacher. Kniffliger war da schon die Aufgabe die beiden Schatten des Kreuzes im Altarraum gleichmäßig auf die Wand zu projizieren. So entsteht für den/die Betrachter:in die Silhouette der 3 Kreuze von Golgota. Ein herzliches Dankeschön an Elektriker Hans Rapp mit seinem Mitarbeiter und unseren Mesner Christoph Gründken für ganz viel Geduld und Engagement - aber auch der Fa. Ligeba Gerüstbau für Auf- und Abbau des Gerüstes, sowie Anpassung für die Einstellung der Leuchten.
Ein weiterer Höhepunkt in der Reihe „Musik an St. Maria“ war das Klavierkonzert mit Hanna Choi am 19.10.2025. Ein musikalischer Bogen vom Barock bis zum Jazz im Kerzenlicht unserer schönen Kirche hat die zahlreichen Konzertgäste verzaubert und macht Lust auf mehr.
Hier die nächsten Termine zum Vormerken:
Es wird gewerkelt, gebohrtund gehämmert. Baustelle für das Haus der Begegnung mit großem Pfarrbüro. Was entzsteht da? Was wird gerade gemacht? Seien Sie dabei!
Ein Newsletter ist ein Rundschreiben mit Informationen, Neuigkeiten, Terminen und Aktionen usw.
Darin steht in aller Kürze das Wichtigste aus unserer Kirchengemeinde und darüber hinaus. Damit möchten wir Sie schneller über Aktuelles informieren und mit Ihnen in Verbindung bleiben.
Ebenfalls bietet der Newsletter die Möglichkeit, über Änderungen zu informieren, die bei Redaktionsschluss unseres Gemeindebriefes KatholischES noch nicht bekannt waren.
Kein rein katholisches Projekt - Kirchplatz online blickt über den Tellerrand der Gemeinde hinaus (Bildquelle: Stephanie Kreim, Pfarrbüro St. Paul)
Geboren in der Zeit der Pandemie, als massive Einschränkung der persönlichen Kontakte das Leben der Menschen beeinträchtigten –
rief Pfarrer Möhler ein neues Format in’s Leben: „Kirchplatz online“. Seitdem treffen sich nteressierte Menschen regelmäßig am Freitagabend vierzehntägig – zum Gedankenaustausch vor Kamera und
Computermonitor.
Die Themen sind vielfältig und von allgemeinem oder theologischem Interesse. Der Bogen reichte von „Josefs Traum; was Worte bewirken können“ über „Vergebung“ und „Barmherzigkeit“, „Resilienz – nicht
nur für Energiesysteme“ bis hin zu Fragen des Friedens oder der Hoffnung, die aus der Weihnachtsbotschaft erwächst.
Kommen Sie vorbei, sprechen Sie mit und bringen Sie Ihre Ideen und auch Ihre Sorgen mit ein. Schreiben Sie eine E-Mail an kirchplatz@stpaul.es und Sie erhalten die Zugangsdaten zur
Zoom-Konferenz. Alles, was Sie benötigen ist Ihr Interesse und Ihre Bereitschaft, dazu ein Rechner oder ein Smartphone bzw. Tablet mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher (headset). Wir freuen uns auf
Sie.
Kirchlichen Mitteilungen KatholischES der Gemeinde
Litrugieplane der Gesamtkirchengemeinde
So schön Fernsehgottesdienste sind – es fehlen doch die vertraute Kirche und die vertrauten Gesichter aus der eigenen Gemeinde. Deshalb bieten wir an, die Gottesdienste im Münster St. Paul live über das Internet mitzufeiern. Es werden die Sonn- und Festtagsgottesdienste um 9.30 Uhr übertragen.
Herzliche Einladung: Bleiben Sie auf diese Weise mit unserer Gemeinde verbunden!
Den nächsten Livestream aus dem Münster St. Paul übertragen wir folgenden Gottesdienst
Eucharistiefeier am 2. Sonntag im Jahreskreis (18.01.2026) um 09.30 Uhr aus dem Münster St. Paul
Rückblick auf den Livestream:
* Eucharistiefeier am Hochfest Geburt des Herrn am 25.12.25
* Eucharistiefeier am 2. Weihnachtsfeiertag (Stephanus-Tag)
* Eucharistiefeier - Gemeinsamer Gottesdienst am 04.01.2026
* Euchristiefeier am Dreikönigstag 06.01.2026
Predigt-Podcast anzuhören.
Der Kirchengemeinderat von St. Paul
In diesem Gremium werden alle wichtigen Angelegenheiten des Gemeindelebens beraten und
beschlossen. Zusammen mit Pfarrer Stefan Möhler als Vorsitzendem Kraft Amtes leitet der Kirchengemeinderat die Gemeinde. Er besteht derzeit aus 14 gewählten, mit Stimmrecht versehenen und
weiteren beratenden Mitgliedern. Sein Gewählter Vorsitzender ist Matthias Vetter. Herr Rainer Schrimpf, Leiter des Katholischen
Verwaltungszentrums, steht beratend zur Seite.
Mit dabei sind 2 Jugendvertreter:innen nämlich Ann-Sophie Söll und Mateusz Biel.
Die monatlichen Sitzungen des Kirchengemeinderates sind öffentlich. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre und endet im März 2030.
Stadtteilkirche 2035 - Zukunft gestalten
In der Gemeindeversammlung im Juli und der anschließenden Zukunftswerkstatt im Oktober 2022 wurden Ideen und Wünsche gesammelt, was mit dem Gemeindezentrum St. Katharina geschehen könnte:
Aufstockung auf dem Gemeindehaus St. Katharina
Neubau mit Jugendhaus im UG, einem barrierefreien Gemeindesaal multifunktional (auch für andere Gruppen nutzbar) mit Küche im EG und Wohnraum für Betreutes Wohnen mit jungen Erwachsenen - als Bindeglied auch zum Jugendhaus im UG.
Nun geht es an die direkte Planungen und Gespräche mit Architekten, was denn davon realisierbar ist. Zeitgleich muss auch das Immobilienkonzept für alle Esslinger Gemeinden erstellt und beschlossen werden. Auch daraus entstehen Aufgaben für die entsprechenden Gremien.
Die nächsteSitzung des Kirchengemeinderates findet am Dienstag, 13. Januar 2026 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Salemer Pfleghof (Untere Beutau 8-10) statt. Die Sitzung ist öffentlich und herzliche Einladung!
Kennenlernen der anderen Rätinnen und Räte in Esslingen beim Tag der Räte am 18. Oktober 2025 im Salemer Pfleghof (Bildquelle: M. Vetter)
Vom Dekanat Esslingen-Nürtingen waren Mitte Oktober die Kirchengemeinderätinnen und -räte aus Esslingen zum „Tag der Räte“ eingeladen. Unsere KGR’s und Pastoralräte (also die Gremien der muttersprachlichen Gemeinden) wurden alle Ende März neu gewählt, bzw. in St. Maria Berkheim konnte ein Vertretergremium eingesetzt werden - und jetzt hat die Arbeit in den einzelnen Räten begonnen. Ausschüsse wurden gebildet und eingesetzt, Sitzungen vorbereitet, Jugendvertreter: innen gesucht und nebenbei sollten die „Neuen“ auch noch ihr Plätzle im Gremium finden. Also kam der „Tag der Räte“ wie gerufen. Ankommen bei Brezel, Kaffee oder Tee am Samstagmorgen und schon gings los! Dekanatsreferentin Monika Scafuro und Moderatorin Kerstin Riedl stellten uns das Programm vor und schon durften wir uns untereinander ein bisschen besser kennenlernen und uns erste Gedanken über Leitungsbilder für uns persönlich und die verschiedenen Rollen in unseren Gremien machen. Es war interessant zu sehen, welche Tiere aus unserer Sicht Leitung symbolisieren. Der Elefant vielleicht, weil er die Wege kennt und die Herde zusammenhält – oder die Katze, die genau beobachtet. Vielleicht das Eichhörnchen, das jetzt im Herbst die Nüsse sammelt und Vorräte anlegt oder doch die Spinne, die zwar mit ihrem Netz auch Nahrung fängt, aber das Netz ja auch symbolisch für die Gemeinschaft steht, in der jeder Mensch eingebunden ist. Beim gemeinsamen Mittagessen wurde fleißig ausgetauscht, was uns über den Vormittag bewegt hat. Mit dem Ausflug in die Rechtsgrundlage, die „Kirchengemeindeordnung“ sollten wir für uns definieren, wie Leitung und Abläufe in den Gremien nach dem Rottenburger Modell erfolgen – ehe wir uns noch ein paar Minuten mit allgemeinen Anliegen aus der Gesamtkirchengemeinde beschäftigten. Wie sieht der Stand der Umbauarbeiten am Haus der Katholischen Kirche beim Münster St. Paul aus? Was machen wir gerade in unseren Schwerpunktkirchen und welche Entscheidungen trifft der Diözesanrat Ende November hinsichtlich der Verwaltungsstrukturen in der Diözese? Es wird ein spannender Herbst, aber jetzt haben wir die Grundlagen für die Arbeit in den Gremien und wir freuen uns, dass wir loslegen können. Ein herzlicher Dank gilt Frau Riedl, Frau Scafuro für die Vorbereitung, sowie Pfarrer Möhler für viele interessante Informationen – aber auch Frau Castro und Herrn Virga für die tolle Bewirtung und all die kleinen Dinge, die den Tag für uns wertvoll gemacht haben.
Eucharistie in Stille
„Eucharistie und Stille“ heißt: Wir feiern die Eucharistie in schlichter Form, mit viel Stille und einfachen Gesängen.
Wir feiern die nächste Eucharistie in Stille am
Donnerstag, 08.01.2026
um 18.30 Uhr
im Münster St. Paul.
Treff für Junge Erwachsene
Ein Team von jungen Erwachsenen aus Esslingen, die gerne ihren Glauben leben und sich miteinander vernetzen wollen, hat sich zusammengefunden und lädt ein zum neuen Junge- Erwachsenen- Treff.
Worum geht es? „Wir wollen junge Erwachsene aus dem Studium, Berufsleben, Ausbildung und in allen Phasen dazwischen in der Katholischen Kirche zusammenbringen, Gemeinschaft erleben und einen Ort zum Ankommen schaffen. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Hoffnungsbotschaft von Jesus Christus in die heutige Zeit zu tragen, zu leben und gemeinsam in eine positive Zukunft zu blicken. Wir wollen bei unseren Treffen junge Menschen ermutigen, sich über den Glauben auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.“
Anita und Johannes Digel zur musikalischen Unterstützung beim Weihnachtsliedersingen in St. Katharina (Bildquelle: M. Vetter)
Kurz vor Weihnachten die Vorfreude auf das Fest erleben und die Freude am gemeinsamen Singen spüren. Was in großen Stadien schon Gänsehaut-Atmosphäre verbreitet, sollte auch in Sulzgries im Kleinen funktionieren. Bereits zur 3. Runde am vergangenen Montagabend (22.12.) auf dem Vorplatz von St. Katharina. Rund 100 Mitsänger:innen fanden sich dort ein – trotz frischer Temperaturen. Matthias Schneider vom Kirchengemeinderat begrüßte die Menschen und führte in charmanter Weise durch das Programm. Musikalisch wurde das Singen von Anita Digel (Gesang und Gitarre) und Johannes Digel am Keyboard begleitet. Ob internationale oder klassische Lieder, wie „Leise rieselt der Schnee“ – es erfüllte den Vorplatz, der liebevoll dekoriert war, mit vorweihnachtlichem Flair. Auch nach dem Singen konnte man noch bei Punsch und Gebäck eine Weile beisammenstehen und so in gemütlicher Runde die Vorfreude auf Weihnachten genießen. Ein herzlicher Dank geht an das Vorbereitungsteam und dann freuen wir uns auf die Begegnungen und das gemeinsame Singen beim 4. Sulzgrieser Weihnachtslieder-Singen 2026. Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute und ein glückliches neues Jahr 2026.
Schwester Nicola Maria Schmitt bei der Frauenpredigt im Münster St. Paul (Bildquelle: Team Öffentlichkeitsarbeit; G. Alf-Dietz)
Am Sonntag, 14. Dezember haben wir unsere Frauenpredigtreihe mit Sr. Nicola Maria Schmitt, Citypastoral Stuttgart fortgesetzt. Im Evangelium nach Mt 11,2-11 wurde uns die dramatische Zeit der Krise und des Umbruchs im römischen Reich vor Augen geführt. Verunsichert fragte Johannes Jesus: „Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?“ Auch wir erleben heute eine von Krisen geschüttelte Zeit. „Wer sind wir? Wer sind wir als Kirche? Welche Werte verbinden uns und wer gehört zu unserer Gesellschaft, Fragen über Fragen nach unserer Identität, die sich uns nun stellen“, so Sr. Nicola Maria in ihrer Predigt. Da kann es helfen, die eigenen Erwartungen zu hinterfragen, ein tieferes Sehen und Hören einzuüben, offen und neugierig zu sein, mit schnellen Bewertungen vorsichtig zu sein und einander „in wohlwollender Akzeptanz“ zu begegnen.
Mit unserer Frauenpredigtreihe wollen wir ein Zeichen setzen. Nach wie vor sind Frauen in der Katholischen Kirche in der Regel von der Gemeindeleitung, der Spendung der Sakramente und der Verkündigung ausgeschlossen. Damit fehlt die weibliche Sicht in der Auslegung der Heiligen Schrift.
Ein herzliches Dankeschön an Sr. Nicola Maria für eine inspirierende Predigt.
40 Jahre im Dienste der Kirchenmusik. Danke Felix Muntwiler und auf weitere gute Jahre! (Bildquelle: Gabriele Alf-Dietz)
Im Schwabenländle sagt man, dass man mit 40 gescheit wird. Nun trägst Du, lieber Felix, für unsere Kirchengemeinde seit Oktober 1985 in der Kirchenmusik die Verantwortung – bist jetzt als Schweizer quasi gescheit geworden. Du sorgst beim Münsterchor für klaren Klang in den Stimmlagen und erfüllst den Kirchenraum bei den Matineen am Samstagvormittag mit unterschiedlichen Klangfarben. Mal schallen italienische Arien durch den Kirchenraum – mal trifft die Fülle des Barocks auf zarte Oboenklänge. Auf der Empore steht ein besonderes Instrument, das Besucher:innen bei den Orgelführungen dank Deinen Erklärungen verdeutlicht, wie die verschiedenen Orgelpfeifen zusammen ein Register bilden und welche Sinfonie an Instrumenten die Pfeifen eigentlich bilden. Mit Vox humana erfüllen wenige Sängererinnen und Sänger musikalisch den Kirchenraum zu ganz besonderen Anlässen oder Konzerten (Stadt im Fluß oder das Weihnachtskonzert zwischen den Jahren) und am Montagabend leitest Du die Herren der Schola geschickt und elegant durch die Welt der Gregorianik. Immer wieder komponierst Du für die verschiedenen Sängerinnen und Sänger einzelne Stücke oder gibst den Bildern und Exponaten in den Ausstellungen jeweils auch musikalische Akzente. Selbst Corona konnte Dein Wirken nur kurz unterbrechen. Mit Lockerung der Schutzmaßnahmen wurden die Abstände zwischen den Musikern und Sänger:innen angepasst und vorsichtig wieder der Kirchenraum mit Klang erfüllt. Uns Gemeindesängerinnen und-sänger bringst Du immer wieder auf Spur – egal, ob wir nun zu schnell oder zu langsam sind. Und viele Hochzeiten, Taufen und Öschprozessionen wären ohne Deine musikalische Unterstützung nur halb so schön. Uns bleibt einfach ein dickes Dankeschön zu sagen. Danke für Dein vielfältiges Engagement für die Musik in und um das Münster St. Paul. Danke aber auch an Deine Frau, die geduldig ist, wenn Du noch spontan eine Probe bei einem der Ensembles kurz vor den Auftritten ansetzen musst. Schön, dass es Dich gibt und auf viele weitere gemeinsame Jahre!
Kloster für die Stadt – ein kleines Zentrum für Spiritualität und Meditation”
Von dem ehemaligen Franziskanerkloster Esslingens steht heute nur noch der Chorraum. Mit dem Konzept „Kloster für die Stadt” wächst hier neues geistliches Leben. Es entsteht so ein Ort, in dem verschiedene Angebote im Bereich der Meditation Platz finden. Es soll ein Raum sein für Menschen, die auf der Suche sind nach innerer Einkehr und religiöser Erfahrung, nach Stille und Meditation.