Kirchengemeinde St. Paul und St. Katharina Esslingen am Neckar
Kirchengemeinde St. Paul und St. KatharinaEsslingen am Neckar

Hier finden Sie uns:

Kirchengemeinde St. Paul/St. Katharina
Mettinger Str. 2
73728 Esslingen am Neckar

 

Pfarrbüro

Frau Söll

Telefon: +49 711 396919-10

 

Frau Lucic, Frau Kreim

Telefon: +49 711 396919-11

 

Telefax: +49 711 396919-28

 

Seelsorgerliches Notfall-Handy (Krankensalbung,...):

0160-90571711

 

E-Mail: stpaul.esslingen@drs.de

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag

9 - 12 Uhr

 

Dienstagnachmittag

14 - 17 Uhr

 

Donnerstagnachmittag

14 - 18 Uhr

 

10 Jahre in Esslingen

10 Jahre ist es nun fast her, dass sich Pfarrer Stefan Möhler gemeinsam mit den Pfarrvikaren Gerhard Huber und Markus Scheifele gemeinsam auf den Weg gemacht haben. Priesterliche Begleitung in den Lebenssituationen der Esslinger Gemeinden und Katholiken. 

Gemeinsam Fronleichnam auf dem Marktplatz

Gemeinsam mit dem Gesamtkirchengemeinderat haben sie Visionen entwickelt, welche Schwerpunkte in den Folgejahren gesetzt werden können – noch ehe die Diözese sich zu einem ähnlichen Weg aufgemacht hat. Mit Weitblick wurde die Homepage der Gesamtkirche Esslingen angegangen und mit Leben gefüllt. Mit dem Weggang von Pfarrer Huber an seine neue Wirkungsstätte, musste der Gottesdienstplan angepasst werden, weil klar wurde, dass in Zukunft weniger pastorale Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Hier hat die Diözese den ländlichen Raum gestärkt und das bedeutet, dass in der Gesamtkirchengemeinde Esslingen zukünftig weniger Mitarbeiter die Aufgaben erfüllen müssen oder sollen. Gemeinsam wurde ein Konzept entwickelt, welche Schwerpunkte es geben kann und soll. Das wird jetzt mit Leben erfüllt – bedeutet aber auch Einschnitte. Ein Loslassen gewohnter Begleitung hin zu neuen Ideen und Unterstützungen in den Gemeinden. Das gemeinsame Firmprojekt mit einer gemeinsamen Vorbereitung und möglichen Bausteinen in den Gemeinden war und ist das Startprojekt und zeigt, dass es möglich ist.

Unzählige kleine Erdenbürger/*innen wurden in den vergangenen Jahren getauft, gingen mit Eurer Vorbereitung zur Erstkommunion oder zur Firmung. Hochzeitspaare versprachen sich vor Euch die Ehe und Treue und so Gott wollte, waren sie ein paar Jahre später wieder beim Taufgespräch. Auch in traurigen Momenten – bei Sterben und bei Beerdigungen war Seelsorge und Begleitung durch Euch ein wertvoller Dienst an den Menschen. Und Ihr seid natürlich nicht allein unterwegs. Das Team der pastoralen Mitarbeiter, die Damen in den Pfarrbüros, die Mesnerinnen und Mesner, Organisten und Kirchenmusiker und die Mitarbeiter in den Gemeindehäusern und Kindergärten haben unterstützt. Viele Verwaltungsaufgaben übernimmt das Verwaltungszentrum unter der Leitung von Herrn Schrimpf. Und die vielen Ehrenamtlichen in den Gemeinden, für die es immer ein offenes Ohr gab und gibt.

Die Corona-Zeit hat gezeigt, wie wichtig ein funktionierendes Netzwerk aus unterschiedlichen Hilfen, Begleitungen und Ansprechbarkeit ist. Ein verlässliches Angebot waren die Gottesdienste. Ob in Präsenz, Live-Stream oder Predigt-Podcast. Neue Wege und digitale Angebote haben die Kirche (noch) lebendiger gemacht.

Und wie geht es weiter?

 

Ein Schwerpunkt der pastoralen Mitarbeiter wird die Seelsorge und Begleitung der Menschen in den Lebenssituationen sein. Neu hinzu kommt das Haus der Katholischen Kirche am Marktplatz. Nach seinem Umbau (der dann nach der Genehmigung der Diözese) hoffentlich bald beginnen kann, wird hier ein Ort der Begegnung und zentraler Anlaufort für Fragen und Anliegen entwickelt und gelebt werden. Das bedeutet aber auch, dass es ein zusätzliches Gebäude mit Unterhalt und Investitionen gibt und der Geldbeutel mit Kirchensteuern zunehmend kleiner wird. Keine leichte Aufgabe hier Ideen und neue Wege zu überdenken. Und das Leben in den Gemeinden ändert sich auch ein bisschen, denn zukünftig gibt es nicht mehr die/den Seelsorger/*in vor Ort. Damit ändern sich Ansprechpersonen und Zuständigkeiten und neue Abläufe müssen eingelebt werden. Dafür bleibt eben mehr Zeit für Begleitung, Seelsorge und einzelne Projekte.

 

Ihr gebt uns Mut, dass wir gemeinsam unterwegs sind. Haupt- und Ehrenamt, sowie die Menschen in den Einzelgemeinden. Das schönste Geschenk, das sich Menschen machen können, ist gemeinsam Zeit zu verbringen. In diesem Sinne Danke für die vielen schönen Stunden und seien wir gespannt und neugierig, was wir gemeinsam noch erleben und gestalten dürfen. Schön, dass es Euch gibt.

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